Global Business Services als Zukunft von Shared Services?
In einer aktuellen Studie von “The Hackett Group” wird die Weiterentwicklung von Shared Service Organisationen hin zu Global Business Services adressiert. Der kurze Forschungsbericht namens „Global Business Services: More Than A Name Change“ kann über folgende Seite kostenlos nach Anmeldung bezogen werden: http://www.thehackettgroup.com/gbspaper/
Folgend sind die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Dokument zusammengefasst:
In den letzten 3 bis 5 Jahren haben sich Shared Services stark verändert, oft erfolgte auch eine Umbenennung in „Global Business Services“. Unter Global Business Services werden Organisationen verstanden, die …
- Unternehmensstandards setzen und nutzen,
- einen erweiterten geografischen Geltungsbereich unter Ausnutzung der weltweiten Lohnunterschiede haben,
- ein umfangreiches Serviceportfolio haben, d.h. nicht nur auf eine Funktion wie bspw. IT oder HR beschränkt sind,
- in das Gesamtunternehmen integriert sind,
- funktionale Grenzen überwinden,
- eine unternehmerische Ausrichtung haben.
Laut The Hackett Group gibt es einige wichtige Unterschiede zwischen Shared Service Organisationen und Global Business Services.
Global Business Services …
- haben einen stärkeren strategischen Fokus anstatt einen Schwerpunkt auf Skaleneffekte,
- sind multifunktional und nicht auf einzelne Prozesse beschränkt,
- nutzen umfangreich Offshoring und Outsourcing,
- haben eine Ende-zu-Ende-Sichtweise auf Services statt einem Silo-Fokus,
- werden geführt wie ein Unternehmen und nicht wie ein Cost-Center.
In unserer Studie, bei der 8 konzerninterne IT-Dienstleister aus verschiedenen Ländern teilgenommen haben, konnten wir ebenfalls diesen Trend erkennen. In mehreren Konzernen wurden sämtliche Backoffice-Funktionalitäten (z.B. IT, HR, Rechnungswesen) in einer globalen Serviceeinheit zusammengefasst.

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