Internationalisierung kann verstanden werden als Beginn oder Weiterführung von grenzüberschreitenden Aktivitäten. Diese betreffen Beschaffung, Produktion und Absatz. Konzerngebundene IT-Dienstleister müssen entscheiden, in welchen Ländern und Regionen Aktivitäten ausgeführt werden sollen und wo nicht. Die optimale Ausrichtung auf die Ziele des Mutterkonzerns hat oberste Priorität.
Innovationsmanagement wird besonders mit Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht. Trotz hoher Relevanz und aller Lippenbekenntnisse sind Strukturen und Prozesse bei der Mehrheit der von uns analysierten konzerngebundenen IT-Dienstleister schwach ausgeprägt. Das Management fokussiert sich nicht auf dieses Handlungsfeld.
Chief Information Officer (CIO) in einem Unternehmen zu sein, ist kein einfacher Job. Das Business verlangt innovative Lösungen, die allerdings nichts kosten dürfen. Die IT in Unternehmen steht ohnehin meist unter Generalverdacht, zu teuer zu sein. Zudem ist der IT-Markt sehr dynamisch, neue Technologien und Organisationsansätze bringen neue Chancen und Herausforderungen mit sich. In diesem Spannungsfeld zwischen Geschäft und Technologie befindet sich der CIO.
Ein Hauptziel der Gründung von IT-Töchtern war die Generierung zusätzlicher Umsätze. Der konzerninterne IT-Dienstleister sollte also neben den Konzernkunden auch externe Kunden mit IT-Dienstleistungen versorgen. Jedoch sind nahezu alle IT-Töchter mit ihren Drittmarktaktivitäten gescheitert, die Gründe dafür sind vielfältig.
Autoren: Veit Schulz, Dr. Axel Hochstein, Dr. Falk Uebernickel, Prof. Dr. Walter Brenner
Konferenz: Americas Conference on Information Systems (AMCIS), San Francisco, 2009
Shared service centers (SSCs) are an increasingly important and oft-utilized approach to…